Die Bürgerinitiative hat die bisher veröffentlichten Planunterlagen sorgfältig ausgewertet. Dabei sind aus unserer Sicht zahlreiche Fragen entstanden, die für viele Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung sein können.
Um diese Fragen möglichst fundiert beantworten zu können, haben wir am 4. August 2026 einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt. Damit möchten wir nachvollziehen,
wie das Planungsverfahren dokumentiert wurde,
welche Gutachten und fachlichen Bewertungen der Planung zugrunde liegen,
welche Behörden und Fachstellen beteiligt wurden und
auf welcher Grundlage die bisherigen Entscheidungen getroffen wurden.
Unser Ziel ist eine bürgerfreundliche, durchdachte und ausfinanzierte Verkehrslösung.
Die Stadt plant die Nordumfahrung in zwei Bauabschnitten.
Dadurch stellt sich die Frage, welche Auswirkungen bis zur Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts entstehen.
Unsere Fragen:
Wann wird Bauabschnitt 2 umgesetzt?
Ist die Finanzierung gesichert?
Welche Folgen hat eine mögliche Verzögerung?
Die geplante Trasse verläuft näher an bestehender Wohnbebauung als frühere Varianten.
Unsere Fragen:
Warum wurde die Trasse geändert?
Welche Alternativen wurden geprüft?
Welche Auswirkungen ergeben sich für Anwohner*innen?
Nach der derzeitigen Planung könnte die Märkische Straße vorübergehend eine wichtige Funktion für die Erschließung des Gewerbegebietes übernehmen.
Unsere Fragen:
Wie entwickelt sich der Verkehr?
Welche Auswirkungen entstehen für Anwohner?
Wie werden Schulwege sowie Fuß- und Radverkehr geschützt?
Die Verkehrsuntersuchung ist Grundlage der Planung.
Unsere Fragen:
Berücksichtigt sie die aktuelle Trassenführung?
Wurden die Bauabschnitte ausreichend betrachtet?
Sind die Annahmen noch aktuell?
Die neue Straße dient der Erschließung eines großen Gewerbegebietes.
Unsere Fragen:
Welche Unternehmen sollen sich ansiedeln?
Mit welchem Lkw-Verkehr ist zu rechnen?
Welche Auswirkungen entstehen für die Region?
Eine langfristige Planung setzt eine gesicherte Finanzierung voraus.
Unsere Fragen:
Ist die Gesamtmaßnahme finanziert?
Welche Fördermittel stehen zur Verfügung?
Welche Risiken bestehen für die Stadt?
Viele Bürger*innen beschäftigen vor allem die Folgen für ihr Wohnumfeld. Nach einer überschlägigen Auswertung liegen rund 160 bis 190 Wohngrundstücke mit etwa 350 bis 420 Einwohnerinnen und Einwohnern im näheren Einwirkungsbereich der geplanten Straßenverbindung. Je nach Lage können unterschiedliche Auswirkungen entstehen.
Themen
Verkehrssicherheit
Lärm
Wohnqualität
Baustellenverkehr
Natur und Umwelt
Eine gute Planung braucht nachvollziehbare Entscheidungen.
Unser Anliegen
verständliche Informationen
transparente Abwägung
ernsthafte Prüfung aller Stellungnahmen
offener Dialog zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik